Lacrimosa? Requiem


Zwei Seiten derselben Medaille. Zwei Aspekte derselben Realität. Nicht exklusiv. Nicht widersprüchlich. Nicht inkompatibel.
Anscheinend ist es in einer Situation des Leidens, des Todes unmöglich zu finden, Frieden zu finden. Nichts ist weiter von der Realität entfernt: Dank dieser Tür, durch die wir unsere Realität kennen, verstehen und akzeptieren, finden wir wahre Ruhe.
Eines der großen Mittel, um in diese Dimension eintreten zu können, ist die Musik. Es ist wie die Umgebung, in der wir erhitzt werden, das Kissen, auf das wir uns stützen, die Stimme, die uns belebt.
Einer der größten Ausdrücke dieser Realität findet sich in Mozarts "Lacrimosa", dem letzten schriftlichen Werk des Salzburger Meisters an der Schwelle seiner letzten Reise. Darin können wir diese kleinen, geschlossenen Atemzüge hören, schmerzendes Stöhnen, die auf ewige Ruhe gerichtet sind und auf die ewige Barmherzigkeit Jesu vertrauen.

Friedhof Sankt Pölten, 25.04.2020
Regie und Bearbeitung: Salvador Carbó
Violine: María Carbó
Cello: Jesús Carbó
Orgel: Salva Carbó

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